Die Altersvorsorge mit einem Eigenheim sinnvoll oder nicht?

Die Altersvorsorge mit einem Eigenheim ist beliebt wie nie. Etwa zwei Drittel der Deutschen bevorzugen diese Art der Altersvorsorge. Hier weiß man wenigstens was man hat. Ein Haus was gekauft oder gebaut ist und abbezahlt ist, ist da und bleibt auch da. Man kann darin leben ohne Miete bezahlen zu müssen, auch die Kinder oder Kindeskinder würden noch darin Platz finden, wenn es groß genug ist. Somit ist es nicht nur eine Vorsorge fürs Alter, sondern auch für die Nachkommen.

Dennoch, so sicher ein Haus sein mag wenn es abbezahlt ist, so unsicher ist es wenn es noch der Bank gehört. Ein Haus, egal ob gekauft oder gebaut, muss finanziert werden können. Die Finanzierung erfolgt nicht selten über einen Kredit, welchen man von der Bank bekommt. Ein Kredit bedeutet langfristige Schulden, welche über Jahre hinweg beglichen werden müssen. Dabei darf man sich nicht verschätzen und die monatlichen Belastungen unterschätzen, egal wie groß der Wunsch nach einer eigenen Immobilie ist. Der Wunsch darf nicht überhand nehmen, man muss immer den Blick für die Realität bewahren. Doch genau das ist es, was vielen Finanzexperten Sorgen bereitet. Wer sich unverbindlich über interessante Angebote über Immobilien einholen möchte, für den empfiehlt sich das Immobilienportal Immonet.de.

Den Blick zur Realität verlieren viele. Auf die Frage hin, wie man einen Kredit abbezahlen möchte, sollte nicht die Antwort kommen "Ach, das wird schon irgendwie gehen". Auch wenn es Banken gibt, die ihren Kunden viel zu hohe Kredite vergeben, sollte man auch als Kunde die Frage schon genau beantworten können. Ein Haus sollte auch keine Investition auf Zeit sein, dafür ist es einfach zu teuer. Man sollte nicht 20 Jahre lang einen Kredit abbezahlen, nur um dann wieder auszuziehen, weil die Kinder aus dem Haus sind und man sich selbst im Haus verloren vorkommt. Wer baut oder kauft sollte sich schon sicher sein, dass man ein Leben lang dort wohnen möchte und auch die Kinder sich vorstellen könnten, das Haus später einmal zu übernehmen.

Eine andere Möglichkeit wäre es, in ein Mehrfamilienhaus zu investieren. Hier hat man nicht nur für später ein Dach über dem Kopf, sondern könnte andere Wohnungen vermieten und somit die Mieten dafür als Einnahme verzeichnen. Das Geld spielt aber auch hier eine wichtige Rolle. Ein Mehrfamilienhaus muss erst einmal so hergerichtet werden, das Mieter überhaupt einziehen wollen. Auch später ist man für die Instandsetzung des Hauses oder der Wohnungen als Vermieter zuständig. Man erhält zwar Mieten, einen Großteil dafür muss man jedoch zurücklegen, um alles weitere, wie beispielsweise Reparaturarbeiten bezahlen zu können.