Immobilienfinanzierung – aber wie?

Die eigenen vier Wände sind noch immer das Ziel vieler. Fast 90% der Deutschen träumen von einem eigenen Haus mit Garten. Nicht wenige entscheiden sich auch für eine andere Wohnform, etwa in einem Wohnpark, einem Reihenhaus oder einer Eigentumswohnung.

Dass wohl kaum jemand eine Immobilie aus der Portokasse zahlen kann, versteht sich von selbst. So stehen alle Ex-Mieter früher oder später vor der Frage: Wie finanziere ich mein Vorhaben?

Am besten ist es, wenn man bereits etwas Eigenkapital mitbringt. Das muss also nicht immer ein stattlicher Betrag auf dem eigenen Konto sein. Es kann auch ein Bausparvertrag, eine Rentenversicherung, eine Lebensversicherung (sie sollte nie gekündigt werden, kann aber beliehen oder verkauft werden) oder irgendein anderer Sparvertrag sein. Wer Riester-förderfähig ist, der kann auch vom sogenannten Wohn-Riester profitieren. So kann man den Staat indirekt am Kredit beteiligen. Bedingung hierfür ist jedoch, dass die Immobilie selbst genutzt wird. Denn die Riester-Förderung soll der Altersvorsorge dienen und bezieht sich daher auf die selbst genutzte Wohnimmobilie, bei welcher die Mietzahlung im Alter entfällt.

Sollte man über keinerlei anrechenbares Kapital verfügen, so gibt es natürlich auch Vollfinanzierungen zu 100% oder 120% oder auch mehr, je nach Kreditinstitut. Bei einer Finanzierung über 100% wird also nicht nur der Kaufpreis der Immobilie finanziert, sondern etwas mehr, etwa weil noch Mittel für Sanierungsarbeiten, Einbauten oder Einrichtung benötigt werden. Ist kein Eigenkapital vorhanden, wird die Finanzierung natürlich auch teurer, weil damit ein höheres Risiko für den Kreditgeber einhergeht.

Wer also eine Baufinanzierung benötigt – egal welche persönlichen Bedingungen existieren – der sollte einen unabhängigen Finanzierungsvergleich vornehmen lassen und die Bauzinsen im Auge behalten. Nur so kann man sich sicher sein, eine wirklich günstige Finanzierung zu bekommen. Dessen sollte man sich durchaus sicher sein, denn schließlich bindet man sich über 20 oder 30 Jahre an den Kredit. Ein Baufinanzierung Vergleich lohnt sich auf jeden Fall.

Bauherren sollten letztlich aber auch an die Versicherungen denken, die sie benötigen werden. Angefangen von der Restschuldversicherung für den Kredit und der Feuerrohbauversicherung, die mit der Fertigstellung zur Gebäudeversicherung wird, bis hin zu Bauherrenhaftpflichtversicherung, Bauleistungsversicherung oder Bauhelferversicherung, sollten Bauherren wirklich alles Notwendige für die Sicherheit ihres Vorhabens tun, damit der Traum vom Haus nicht zum Alptraum wird. Auch bei den Policen empfiehlt sich ein entsprechender Versicherungsvergleich.

Wohnriester